Verwaltungsgemeinschaft Berlstedt

Geschichte des Ortsteiles Stedten a. E.

Urkundlich wurde Stedten erstmalig am 16. Januar 1194 genannt.

Der Ort Stedten lag an der Königstraße (via Regia), sie war im Mittelalter die wichtigste Ost-West-Verbindung Europas und verband Frankreich über Frankfurt/Main-Erfurt-Leipzig-Krakau mit dem osteuropäischen Reiche.

Im Mittelalter ist grundherrlicher Besitz der Kirche von Orlamünde, des Klosters Heusdorf, des Stifts Ettersburg und der Grafen von Gleichen nachweisbar.

Seiner Besitzstruktur nach war Stedten ein Rittergutsdorf. Daneben gab es nur noch wenige Mittel- und Kleinbauern.

Die Kirche, erstmals 1421 unter dem Patronat vom Stift Ettersburg genannt, steht heute unter Denkmalschutz und dient den Wanderern des Pilgerpfades als Herberge.

Ab 1990 wird in Stedten umfangreich saniert. Die Einwohner richten ihre Häuser her, schaffen neue Gebäude - ein Reiterhof entsteht. Die Gemeinde saniert die Gehwege und Plätze, 2006 wird dem Spielplatz mit modernen Spielgeräten und umfangreicher Geländegestaltung neuer Glanz verliehen.

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