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Bienenhaus Hottelstedt Am 6. Februar 1939 ließ sich der Hottelstedter Landwirt Friedrich Ganß auf seinem Grundstück unweit der "Schafwäsche" ein Bienenhaus errichten. In dieser Zeit gab es in Hottelstedt noch nahezu 40 Bienenstöcke. Das Bienenhaus selbst war bis 1984 in Betrieb. Das Gelände ist seit 1953 (es war kein Eigentümer mehr da) immer mehr zur Wildnis und Müllkippe geworden. 1985 hat dann die Gemeinde das ganze Areal durch die Meliorationsgenossenschaft renaturieren lassen. Müll und Gestrüpp wurden beseitigt, die Wasserläufe befestigt und Sträucher gepflanzt. Aus der "Schafwäsche" wurde ein Ententeich und gleichzeitig eine Löschwasserreserve. 
Das Bienenhaus selbst wurde, besonders nach Ausbau der Bienenkästen, immer instabiler. Schon 2006 kam die Meinung auf, Abriss und Neubau oder ganz weg mit dem Objekt. Eine Baustütze im Innern hatte verhindert, dass Sturm "Kyrill" im Januar 2007 den Rest besorgt. An drei Wochenenden im Sommer 2007 brachten die Kameraden der Feuerwehr Hottelstedt es fertig und gaben dem Gelände ein vollkommen neues Aussehen. Mit Wagenwinden und vereinten Kräften wurde das ganze Häuschen wieder gerade gestellt, schadhaftes Fachwerk ausgewechselt, das Fundament verstärkt, ein neuer Fußboden gelegt und das ganze Gebäude mit Brettern verkleidet. 
Damit ist ein Wahrzeichen Hottelstedts auch für die nächsten Jahrzehnte erhalten geblieben. Dank gilt allen beteiligten Kameraden der Feuerwehr um Holger Lippold, Rene Seidler und Michael Gerber für die geleistete Arbeit in ihrer Freizeit, sowie Familie Uwe Becker aus Kleinobringen und Herrn Detlef Mohlau von der Raiffeisenzentrale Weimar für die materielle Unterstützung. |